Chronik der Internationalen Leipziger Sportsouvenirbörse

 Die Idee der Internationalen Börse und die Anfangsschwierigkeiten

 

Im Herbst 1985 fanden sich einige damalige Mitarbeiter des Sportmuseums bei mir in der Wohnung ein, um die Sammlung zu betrachten. Anlass war auch die bevorstehende Ausstellung im Sportmuseum. Die Gespräche gingen auch auf die bisher stattgefundenen regionalen Börsen und die beiden bei Chemie Leipzig ein.

Nach einem reichlich feuchten Abend wurde dann aus einem Vorschlag Konkretes.

Der Termin wurde festgelegt, die Kollegen kümmerten sich um die Räumlichkeiten im Sportforum. Damals hatten wir nur den einen Saal, konnten wir doch nicht ahnen, was uns erwartete. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir überhaupt noch nicht, ob uns die Veranstaltung überhaupt genehmigt wurde.

Glücklicherweise reichten die Beziehungen des Sportmuseums aus, um alles zu klären. Auch seitens des DTSB und der BSG Chemie gab es jegliche Unterstützung, so dass es grünes Licht gab.

Nun musste die Planung der Plätze erfolgen. Im gesamten Hauptgebäude wurden die Tische geordert, vor der Veranstaltung durch unsere Mitglieder rangeschleppt und nach der Veranstaltung wieder zurück gebracht.

Um die Versorgung mussten wir uns auch kümmern. Wir holten per PKW Getränke heran, unsere Frauen kochten zu Hause die Eier, schmierten Salami - und Fettbrote, fertigten so- genannte „MITROPA - Beutel“an, andere kümmerten sich um die Bockwürste. Und das war gut so, denn schließlich waren viele Teilnehmer die ganze Nacht im Zug unterwegs.

 

Hier soll unbedingt das Arrangement aller Leipziger Sektionsmitglieder und ihren Frauen hervorgehoben werden. Sie waren von der Garderobe über dem Imbissverkauf, Einlass -und Ordnerdienst überall im Einsatz.

 

Nachdem am Nachmittag die letzen Gäste aus dem Haus waren und der Saal wieder beräumt war, gab es noch eine Einladung zu belegten Brötchen und entsprechenden Getränken in das Sportmuseum. Alle waren geschafft, aber glücklich, dass alles zur Zufriedenheit gelaufen war.

 

Natürlich haben wir auch von dieser ersten Veranstaltung gelernt. So wurde später ein Imbissdienst arrangiert, die Gaststätte als 2. Saal dazu genommen und die Tische wurden durch Vorbestellung reserviert.

 

Überrascht wurden wir durch weit gereiste Gäste aus Bulgarien und Ungarn. Erstaunlich, dass diese unsere Börse mitbekommen hatten und in den Folgejahren immer wieder kamen. Auch aus Polen und der damaligen CSFR kamen viele Sammler zu uns. Aber auch aus Belgien und der BRD, wo es im nach hinein etwas Ärger gab.

 

Natürlich stand unsere Börse auch immer unter „entsprechender Aufsicht“, aber es gab kaum Probleme mit diesen „Sportfreunden“.

 

Über viele Jahre gab es am Samstag schon ein „Vorspiel“. Da trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Abend und es wurde gekegelt. Die einzelnen Bezirke stellten Fußballmannschaften auf, um sich im Hallenturnier zu messen.

Später rückte dann der Samstag auch als Börsentag auf und am Abend gab es Treff am Lagerfeuer. Doch dazu noch einiges bei den einzelnen Börsenberichten.

 

1. Börse > 25. / 26. Januar 1986

 

Samstag: Fußballspiel (Großfeld) im Stadion des Friedens, Platz 4

                 Leipzig - DDR Auswahl 10:1

                 Am Abend: Zusammensein im Spartenheim „Mariannengärten“

Sonntag: Börse im Zentralstadion

 

Während wir noch beim Aufbau waren, drängten schon ab 7.00 Uhr die Massen gegen die Türen. Unglaubliche 1500 Besucher bescherte uns die erste Veranstaltung. Die Presse war komplett versammelt, der Rundfunk berichtete und die offiziellen Vertreter vom DTSB Bundesvorstand waren begeistert. Hier wurden unsere Erwartungen enorm übertroffen. Wir konnten gar nicht anders und sagten spontan zu, diese Veranstaltung zur Tradition werden zu lassen.

 

vor dem Fußballspiel (Leipzig gestreift)
vor dem Fußballspiel (Leipzig gestreift)
dichtes Gedränge an den Tischen zur 1. Börse; hier der Tisch der Radebeuler Sammler
dichtes Gedränge an den Tischen zur 1. Börse; hier der Tisch der Radebeuler Sammler

2. Börse > 24. / 25. Januar 1987

 

Samstag: Fußballturnier in Leutzsch (Spielhalle der BSG Chemie)

               Live - Einblendungen im Rundfunk durch Walter Weitz

               Endstand: 1. Südbezirke,   2. Leipzig II, 3. Leipzig I, 4. Nordbezirke

                                 5. Mittelbezirke, 6. Ostbezirke

               Am Abend: interner Tausch, danach Tanzabend im Spartenheim „Mücke“

Sonntag: Börse im Zentralstadion

 

Wieder herrschte ein Riesenandrang und es kamen etwa wieder 1500 Besucher. Darunter wieder die Gäste aus Bulgarien, Ungarn, Polen, der CSFR und heimlich aus der BRD. Ehrengast war Rosemarie Haltenhof vom Bundesvorstand des DTSB. Wieder waren alle Pressevertreter vor Ort.

 

 

  

3. Börse > 23. / 24. Januar 1988

 

Samstag: Fußballturnier in Grünau (Schulsporthalle)

               Endstand: 1. Erfurt, 2. Karl - Marx - Stadt, 3. Cottbus / Dresden

                                 4. Halle, 5. Leipzig II, 6. Leipzig I

               Am Abend: interner Tausch; danach gemütlicher Abend mit Tombola im

                                 Rahmen eines öffentlichen Tanzabends in Grünau

Sonntag: Börse im Zentralstadion

 

Erstmals lag die gastronomische Betreuung nicht in unseren Händen, was enorm entlastete. Kurzfristige Probleme bei der Hotelsuche konnten auch gelöst werden, denn die Nachfrage nach Quartieren wurde immer größer.

Wieder kamen etwa 1500 Besucher und die bekannten ausländischen Gäste.

Im Sportmuseum lief eine von uns gestaltete Sonderausstellung zu unserem Hobby und viele Sammler nutzen die Gelegenheit, sich dort umzusehen.

 

Ein Blick in den Tauschsaal vom Sportforum
Ein Blick in den Tauschsaal vom Sportforum

4. Börse > 14. / 15. Januar 1989

 

Samstag: Fußballturnier in Grünau (Schulsporthalle)

               Endstand: 1. Erfurt, 2. Karl - Marx - Stadt / Dresden, 3. Leipzig I,

                                 4. Halle,   5. Leipzig II, 6. Cottbus

               Am Abend: interner Tausch, Tanzabend mit Beates Disco und Quizrunden

                                 in der Gaststätte Schönefeld

Sonntag: Börse im Zentralstadion

 

Diese letzte Börse vor der Maueröffnung bleibt als Rekord wohl immer in Erinnerung. Rund 2000 Besucher drängten sich durch die Tischreihen. Wir hatten größte Probleme, die Leute vor der Öffnung zu bändigen, wo unsere stärksten Leute sich als Ordner gegen die Tür stemmen mussten.

Wir hatten die frühere Gaststätte als zusätzlichen Raum und auch auf den Gängen Tische und Tapeziertafeln aufgebaut, es reichte einfach nicht! Uns wurde richtig Angst, wie das zu bewältigen sei.

Die Börse hatte einen solchen Bekanntheitsgrad erreicht, dass jede bekannte Zeitung ihre Reporter vor Ort hatte. Der regionale Rundfunksender baute eine mächtige Technik auf und berichtete innerhalb seiner 90 - Minuten Sportsendung mehrfach mit Live - Einblendungen von unserer Börse. Erstmals konnte man ja auch etwas mehr sagen und freier erzählen. So nahm ich im Interview auch den Ball auf und sprach über die unverhofft eingetroffenen Gäste aus Belgien und Frankreich.

 

 

5. Börse > 13. / 14. Januar 1990

 

Samstag: Fußballturnier mit 9 Bezirksmannschaften (Rekordbeteiligung) in der

               SCL - Sporthalle Brüderstraße (beste Bedingungen)

                      gespielt wurde in 3 Staffeln + Platzierungsspiele, Sieger nach 9m- Schießen

                 Endstand: 1. Karl - Marx - Stadt, 2. Halle, 3. Dresden, 4. Potsdam (Rathenow),

                                   5. Leipzig I, 6. Leipzig II, 7. Erfurt,   8. Cottbus,   9. Magdeburg

                 im Budde - Haus: am Nachmittag interner Tausch mit 150 Sammlern

               am Abend: Tanzabend mit der Variant-Combo und Einlagen u.140 Gästen

Sonntag: Börse im Zentralstadion

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Das war die erste Börse nach der Maueröffnung. Folgerichtig kamen etwa 25 Gäste aus der BRD, welche von unserer Börse gehört hatten. Die Laufkundschaft ging aber zahlenmäßig zurück, so dass wir etwa 850 Besucher hatten. Kein Wunder, konnte sich doch jetzt jeder selbst seine Souvenirs besorgen, welcher er früher bei uns nur unter dem Tisch erwerben konnte. Dafür machte uns das Fernsehen seine Aufwartung und brachte einen ausführlichen Bericht. Auch der Rundfunk und die Presse berichteten reichlich.

 

 

6. Börse > 12. / 13. Januar 1991

 

Samstag: Fußballturnier in der SCL - Sporthalle Brüderstraße mit 8 Mannschaften

               gespielt wurde in 2 Staffeln + Platzierungsspiele, Finale nach langem 9-m

               Endstand: 1. Dresden, 2. Rathenow,   3. Halle I,   4. Leipzig II,

                                 5. Chemnitz, 6. Leipzig I, 7. VSG CLG Leipzig, 8. Halle II

               im Budde - Haus: nachmittags Tauschbörse; dann gemütlicher Abend

Sonntag: Börse im Budde - Haus

Erstmals fand die offizielle Börse in der ehemaligen Villa des Fabrikanten Bleichert statt. Es standen mehrere Räume zur Verfügung, so dass die Sammler nach ihren Hobbybereichen eingewiesen wurden. Diese erste Börse im wiedervereinten Deutschland brachte mit nur 250 Besuchern einen Negativrekord, dafür aber viele neue Gäste aus den alten Bundesländern. Entfernungen waren bei den Sammlern aus Kaiserslautern, der Eifel, Norderstedt oder dem Ruhrpott kein Hindernis. Und seitdem gehören diese zu unseren Stammgästen. Auch unsere Kollegen aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Bulgarien kamen wieder. Das MDR Fernsehen brachte einen guten Bericht und in der Presse berichtete u. a. die bekannte Ruderin Cornelia Linse über die Börse.

Stress gab es einige Tage später, als nacheinander das MDR Fernsehen und SAT auftauchten und stundenlang in der Wohnung drehten. Eigens für das MDR wurde ein Fußballspiel beim „FC Iwan“ organisiert, da man uns auch aktiv zeigen wollte.

 

Erstmals fand die Börse im Buddehaus statt. links Jochen Brömel mit Bernd Rössel und Jiri Holecek aus Prag; rechts der Stand von Rainer Hille
Erstmals fand die Börse im Buddehaus statt. links Jochen Brömel mit Bernd Rössel und Jiri Holecek aus Prag; rechts der Stand von Rainer Hille

7. Börse > 11. / 12. Januar 1992

 

Samstag: Fußballturnier in der SCL - Sporthalle Brüderstraße mit 6 Mannschaften

               Eine im Budde - Haus ansässige Geldanlagefirma stiftete einen Pokal 

               Endstand: 1. Rathenow, 2. Leipzig I, 3. Halle, 4. gemischte Mannschaft

                                 5. Dresden, 6. Leipzig II

               im Budde - Haus: nachmittags Tauschbörse, danach Beisammensein

Sonntag: Börse im Budde - Haus

 

Bei den Besuchern war wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen, so dass wir auf 300 kamen. Letztmalig kamen unsere weit gereisten Gäste aus Sofia zu uns. Speziell im Autogrammbereich kamen viele neue Sammler und die aus Württemberg nahmen auch gleich am Fußballturnier teil. Alle Teilnehmer beteiligten sich an einer Unterschriftensammlung zum Erhalt des Budde - Hauses als Klubhaus.

Bekannte Sportler wurden als Gäste gesehen. So machten uns der Rad - WM Bernhard Eckstein, der Schwimm EM J. Dietze und Jörg Weissig (bekannter Rudertrainer, damals in Diensten des belgischen Verbandes) ihre Aufwartung.

 

8. Börse > 13. / 14. Dezember 1992

 

Samstag: Fußballturnier in Leutzsch (Spielhalle des FC Sachsen) mit 5 Teams

               Endstand: 1. VSM FC Sachsen, 2. Rathenow, 3. gemischte Mannschaft,

                                 4. Leipzig II, 5. Leipzig I

               Preiskegeln: Anlage des FC Sachsen in Leutzsch;

                                    (20 Wurf in die Vollen) > 40 Teilnehmer

                     Männer: 1. R. Hille (100), 2. J. Ziegenbein (97), 3. Spfr. Kube (90)

                       Frauen: 1. D. Hille (71)

       im Budde - Haus: Börse in allen Räumen, Talkrunde mit Sportlern

Sonntag: Börse im Budde - Haus; Talkrunde mit Sportlern

 

Diese Börse wurde um einige Wochen vorgezogen. Der Grund war, dass ab 1.1.93 das Haus wieder in den Besitz des Alteigentümers zurück ging und uns in der geplanten Zeit nicht zur Verfügung stand. Da bereits viele Mieter ausgezogen waren, konnten über 30 Sammler auf Luftmatratzen und Decken in den Büros die Nacht verbringen. Folglich ging es natürlich am Samstagabend auch recht feucht zu!

Die im Haus ansässige „Deutsche Gesellschaft“ konnte uns eine Finanzspritze geben, welche uns ermöglichte, bekannte Sportler zu 2 Talkrunden einzuladen.

Moderiert wurden diese von der Klubhausleiterin Ulla Bernhof.

Samstag standen mit Manfred Merkel, Annett Schuck, Silke Bull und Jens Dawurske weltberühmte Sportler aus dem Kanubereich Rede und Antwort. Am Sonntag war das bekannte Handballehepaar Peter und Christina Rost zu Gast. Natürlich gab es massenhaft Autogramme. Die zahlreichen Erfolge dieser Sportler bei Olympia oder WM sind sicher jeden bekannt.

 

9. Börse > 15. / 16. Januar 1994

Samstag: Fußballturnier in Leutzsch (Spielhalle des FC Sachsen) mit 5 Teams

               Endstand: 1. Rathenow I, 2. Rathenow II, 3. Leipzig I,

                                 4. Kombination Halle / Württemberg, 5. Leipzig II

               Kegeln:     Anlage des FC Sachsen ohne Wertung (nur Spiele)

   im Budde - Haus: Tauschbörse, gemütlicher Abend

Sonntag: Börse im Budde - Haus

 

Diesmal erreichte die Warteschlange am Sonntagmorgen schon wieder eine beträchtliche Länge. Über 350 Besucher zogen durch die Räume. Das MDR - Fernsehen brachte nach 2 Stunden Drehzeit einen Bericht von 90 Sekunden Länge zu bester Sendezeit. Aus Tschechien rückten gleich 12 Sammler an.

Durch die Teilnahme des Rathenower Autogrammsammlerclubs rückt dieser Bereich immer mehr in den Vordergrund.

10. Börse > 14. / 15. Januar 1995

 

Freitag:   gemeinsame Fahrt nach Crimmitschau zum Eishockey

Samstag: Börse im Budde - Haus, abends gemütliches Beisammensein

Sonntag: Börse im Budde - Haus

 

Erstmals gab es keine sportlichen Aktivitäten mehr. Alle sind älter geworden und wollen die Zeit lieber im Hobby nutzen. So machten wir am Freitagabend einen Ausflug ins sächsische Eishockeymekka und schauten uns ein Spiel beim ETC Crimmitschau an. Dort wurden unsere Teilnehmer extra vom Stadionsprecher begrüßt.

Nun zogen wir den Beginn der Samstagsbörse schon auf Mittag vor. Trotz schlechter Straßenbedingungen kamen etwa 350 Besucher und Sammler aus allen Bundesländern sowie aus Tschechien und der Slowakei. Als ehemaliger aktiver Sportler wurde hier der Oberligaspieler Wolfgang Schremmer (Stahl Riesa) gesichtet.

11. Börse > 13. / 14. Januar 1996

 

Samstag: Börse im Budde - Haus; Grillabend am Lagerfeuer

Sonntag: Börse im Budde - Haus

 

Bei konstant bleibender Besucherzahl blieb der internationale Charakter dank der Teilnahme der Tschechen und Polen erhalten. Toll kam der Abend am Lagerfeuer an. Viele der weit gereisten Gäste betonten, dass sie vor allem wegen der Gemütlichkeit gern nach Leipzig kommen. In den alten Bundesländern gilt bei vielen Treffen nur ein schnelles Geschäft zu machen und dann wieder nach Hause zu fahren. Auch das Fernsehen war wieder vor Ort.

12. Börse > 15. September 1996

Sonderbörse anlässlich der Veranstaltungen „40 Jahre Stadion“

 

Samstag: Ausstellung am Schwimmstadion

Sonntag: Börse im Zentralstadion

 

Auf Wunsch des Stadtvorstandes des DSB veranstalteten wir eine zusätzliche Börse. Somit kam es zu dieser wohl einmaligen Situation, dass wir im Jahr 1996 gleich 2 offizielle Börsen ausrichten konnten.

Begonnen hatte alles am Samstagvormittag mit einer kleinen Ausstellung unter den Kassen des Schwimmstadions. Hier waren auch etwa 40 prominente Sportler dabei, welche eine Autogrammstunde gaben. Solch eine Masse an Olympiasiegern oder Weltmeistern an einer Stelle ist recht selten und so bedienten wir uns auch reichlich mit Autogrammen.

Die Börse am Sonntag war recht gut zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt besucht. Über 200 Sammler und viele Besucher hatten den Weg in den Saal des Sportforums gefunden.

 

13. Börse > 12. / 13. Januar 1997

 

Samstag: Börse im Budde - Haus; Grillabend am Lagerfeuer

Sonntag: Börse im Budde - Haus

 

Wie im vergangenen Jahr kamen etwa 300 Besucher. Begeistert wurde die Wiederholung des Lagerfeuers angenommen.

Das Leipzig - Fernsehen brachte eine Zusammenfassung von 3 Minuten. Im Rundfunk gab es einen speziellen Bericht über Volker Hunger.

Am Sonntag kam es nach Abschluss der Börse noch zu etwas Besonderen. Ein Bürger hatte ein Kissen mit Nadeln verkauft und um das zu finanzieren, mussten sich 5 Sammler die Summe teilen. Anschließend wurde bei einer Art Roulette die Sammlung aufgeteilt. Ob am Ende M. Schmidt, V. Hunger, N. Langner, J. Elsner oder R. Hille die Nase vorn hatte, vermag keiner mehr zu sagen. Auf jeden Fall machte das riesigen Spaß.

 

14. Börse > 10. Januar 1998

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch im Bierkeller des

                 Budde - Hauses

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Nachdem ich nicht mehr im Budde - Haus beschäftigt war, mussten wir uns um einen neuen Saal für die Börse kümmern. Wir gingen bis zum Umbau wieder für 7 Jahre in das Zentralstadion. Alle Kollegen von dort bemühten sich sehr, uns in allen Richtungen zu helfen, denn die Besucherzahl stieg stetig an.

Etwas kompliziert war die Versorgungsfrage. Denn es musste alles rangeholt werden. Der Verkauf erfolgte in der früheren Garderobe. Hier muss unbedingt unser Gastronom Halgard Weilert gewürdigt werden. Schon im Budde - Haus wurden wir von ihm betreut, nun fuhr er alles in das Stadion, so dass wir uns um nichts kümmern mussten. Auch für die folgenden Abende im Bierkeller war er verantwortlich. Später trafen wir uns in seiner Gaststätte „Elsässer Hof“ am Vorabend der Börse.

Die erste Börse an neuem / alten Ort brachte volle Räume. Über 400 Besucher fanden sich ein. Immer mehr kommen Sammler aus den alten Bundesländern zu uns.

Der MDR - Rundfunk berichtete in mehreren Live - Einblendungen und das Leipzig - Fernsehen brachte einen längeren Bericht.

 

15. Börse > 09. Januar 1999

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch im Bierkeller

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Erstmals nach dem Neuanfang im Zentralstadion mussten wir beide Säle nutzen. Die Vorbestellung der Tische war gewaltig. Aus dem gesamten Haus wurde alles, was nach einem Tisch aussah, rangeschleppt, doch wurde es am Ende eng. Da wir wieder die Marke von 500 Besuchern erreichen konnten, war uns allen klar > die Wendeflaute war überschritten und unsere Börse boomt wieder. Riesenglück hatten wir dabei mit dem Wetter, was natürlich im Januar immer ein Risiko ist. Die avisierten Schnee - und Eisregenfälle gingen erst nieder, als die Teilnehmer schon wieder zu Hause waren. Von den Sammlerorganisationen der Programme, Abzeichen, Stadionfotos und Autogramme waren jeweils die Vorsitzenden vor Ort.

 

16. Börse > 08. Januar 2000

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch im Bierkeller

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Es wurde wieder eng in den Räumen. Über die Presse bat ich die Interessenten, Tapeziertafeln oder Klapptische mitzubringen, denn die vorhandenen waren bereits in beiden Sälen ausgebucht. Rund 700 Besucher waren der erste Nachwenderekord.

 

17. Börse > 07. Januar 2001

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch im Bierkeller

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Wieder gab es überfüllte Räume, diesmal kamen etwa 600 Besucher. Bereits im Dezember waren alle Tische ausgebucht. Selbst in den Gängen wurden privat mitgebrachte Tische und Platten aufgebaut. Manche hielten der Last nicht stand und brachen zusammen. Einige legten Ihre Dinge auch einfach auf den Fußboden.

Der „Sachsenspiegel“ brachte einen Fernsehbericht.

 

18. Börse > 05. Januar 2002

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch in der Gaststätte

                 „Elsässer Hof“ in Gohlis

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Wieder können wir einen Rekord vermelden, etwa 1000 Besucher kamen zu der Börse. In den Räumen ging zeitweise nichts mehr. Viele neue Besucher aus Österreich, der Schweiz und Holland kamen nach Leipzig. Irgendwie erstaunt es, dass doch wieder alle Leute untergebracht werden konnten.

Normalerweise hatten wir für den Mai anlässlich des Deutschen Turnfestes eine weitere zusätzliche Börse geplant und dies bereits mit der Organisationsleitung abgestimmt. Doch wurden die Säle für andere Dinge gebraucht. Da wir keinen anderen bezahlbaren Saal finden konnten, wurde diese Börse gestrichen.

 

19. Börse > 04. Januar 2003

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch in der Gaststätte    

               „Elsässer Hof“ in Gohlis              

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Wieder ist der Ansturm so groß wie im vergangenen Jahr. Immer stärker wird das Interesse bei den Stadionkartensammlern, welche auch viel Tischfläche benötigen.

Das Interesse bei Sammlern aus den alten Bundesländern steigt immer mehr.

 

20. Börse > 17. Januar 2004

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch in der Gaststätte

               „Elsässer Hof“ in Gohlis

Samstag: Börse im Zentralstadion

 

Nun mussten wir im Datum wieder einen Sprung nach hinten machen, sonst hätten wir die Börse wohl noch zu Neujahr durchgeführt!

Der Stadionneubau war schon in vollem Gange, so dass wir unsere letzte Börse dort austragen konnten. Einige Probleme bei der Anfahrt und beim Parken wurden vorher bekannt gemacht, so dass sich jeder darauf einrichten konnte. Die Besucherzahlen blieben konstant gegenüber den Vorjahren.

 

21. Börse > 08. / 09. Januar 2005

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer mit Tausch in der Gaststätte  

               „Elsässer Hof“ in Gohlis

Samstag: Börse in der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf, anschließend

                 Olympia - Autogrammbörse

Sonntag: Fortsetzung der Olympia - Autogrammbörse

 

Mit der Sportschule des Sächsischen FV wurden wir für die Fortsetzung unserer Börse fündig. Anfangs war ich skeptisch, sah ich doch Platzprobleme auf uns zukommen. Gewiss geht es sehr eng zu, doch haben wir dort solche tollen Rahmenbedingungen, dass alle Teilnehmer sehr zufrieden sind. Vor allem ist es positiv, dass viele Hotelplätze direkt im Haus den Teilnehmern zur Verfügung stehen.

Dazu kommen die moderaten Preise und die Freundlichkeit aller Mitarbeiter, welche uns helfen, wo sie nur können.

Erstmalig veranstalteten wir hier eine Autogrammbörse mit Schwerpunkt Olympia. Sehr viele Autogrammsammler kamen zum ersten Mal nach Leipzig und waren begeistert.

Schlange stehen an der Sportschule in Abtnaundorf
Schlange stehen an der Sportschule in Abtnaundorf

22. Börse > 14. Januar 2006

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer in der Gaststätte der Sportschule

                 Aufbau der Tische und interner Tausch

Samstag: Börse in der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf

 

Wieder waren alle Tische belegt und die Sammler standen vor dem Gebäude Schlange. Erstmals boten wir den schon am Freitag anwesenden Sammlern die Gelegenheit, Ihren Tisch auf eigene Verantwortung aufzubauen. Danach blieb Ruhe und Zeit zum internen Tausch. Am Abend wurden die Räume abgeschlossen und alles traf sich in der Gaststätte. Diese Maßnahme hat den Andrang am nächsten Morgen etwas entschärft. Etwa 600 Besucher waren vor Ort. Das Fernsehen brachte einen längeren Bericht, speziell über das Sammlerehepaar Wagner aus Krefeld.

23. Börse > 13. / 14. Januar 2007

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer in der Gaststätte der Sportschule

                 Aufbau der Tische und interner Tausch

Samstag: Börse in der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf, anschließend

                 Olympia - Autogrammbörse

Sonntag: Fortsetzung der Olympia - Autogrammbörse

 

Zum zweiten Mal gab es diese Doppelveranstaltung. Schon im Vorfeld waren alle Tische ausgebucht. Erstmals kamen neue Autogrammsammler aus Holland, Hamburg und der Schweiz. Dadurch wird unsere Veranstaltung immer internationaler. Am Samstagmorgen war wieder einmal kaum ein durchkommen, beide Räume total überfüllt. Zur Autogrammbörse, welche dann nur noch im Wintergarten war, wurde alles überschaubarer. Zu beiden Börsen waren über 800 Teilnehmer und Besucher in der Sportschule.

 

24. Börse > 19. Januar 2008

 

Freitag:   Treff der schon anwesenden Teilnehmer in der Gaststätte der Sportschule

                 Aufbau der Tische und interner Tausch

Samstag: Börse in der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf

 

Ein Jahr vor dem Jubiläum brachte die Börse eine neue Herausforderung. Die in der Gaststätte geplanten Tische konnten nicht für die Börse genutzt werden, da so viele Gäste im Haus waren, dass diese für die Versorgung gebraucht wurden. Das bedeutete, zusätzliche Tische zu beschaffen. Dank der Initiative des Hausmeisters in der Sportschule wurden noch Biertische herangefahren. Jetzt waren wir aber auch mit den Stellplätzen am Ende. Alle Tische waren vorab ausgebucht. In beiden Sälen waren etwa 200 Aussteller und zusätzlich drängten noch ca. 300 Besucher durch die Räume. Auf jeden Fall war die Börse wieder ein voller Erfolg.  

 

25. Börse > 09. - 11. Januar 2009

Jubiläumsbörse

 

Freitag: Treff der schon anwesenden Teilnehmer in der Gaststätte der Sportschule

             19.30 Uhr > Festveranstaltung zur 25. Leipziger Börse

Samstag: Börse, anschl. Autogrammbörse

Sonntag: Autogrammbörse

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Offizieller Bericht zur 25. Internationalen Sportsouvenirbörse in Leipzig

 

Die Jubiläumsveranstaltung fand vom 9. – 11.Januar 2009 wieder in den Räumen der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig statt. Vor allem durch die Autogrammbörse zeichnete sich ein neuer Ausstellerrekord ab. Alle 108 zur Verfügung gestellten Tische waren vorab ausgebucht. Mittels mehreren Tapeziertafeln, Campingtischen oder Brettern wurden die Ausstellungsflächen verlängert. Im Haus selbst waren alle rund 80 Betten ausgebucht. Das gab es so noch nie. Bedenklich stimmte uns das Winterwetter, aber fast alle schafften den Weg nach Leipzig. Internationaler Flair war durch einige Gäste aus Tschechien und einen Sammlerkollegen aus der Schweiz gegeben. Ansonsten kamen die Besucher aus dem gesamten deutschen Raum. Selbst Entfernungen von Garmisch, Oberstdorf, Kaiserslautern, dem Ruhrgebiet oder dem hohen Norden waren nicht zu weit.

 

Nachdem am Freitag die Tische gestellt waren, konnten diese um 15.00 Uhr bezogen werden. Davon wie auch vom internen Tausch wurde rege Gebrauch gemacht. Höhepunkt des Tages war zweifellos die Abendveranstaltung aus Anlass der 25. Börse. Hierzu hatten wir uns Gäste eingeladen, welche mit unseren Börsen in Verbindung standen. So kamen u.a. Dr. Gerlinde Rohr (Sportmuseum), Rainer Hertle (Präsident des LFV), Eckhard Stein (neuer Leiter der Sportschule), Uwe Mielotz (Nachfolgender Leiter unserer Sparte beim FC Sachsen), Jörg Funke (früherer Kassierer der Sportgruppe), Halgard Weilert (früherer Gastronom bei den Börsen) und Rolf Herrmann (früherer Leiter des FV Budde Haus).

 

Zu Beginn stand ein Rundgang durch die beiden Säle an. Auch wenn noch lange nicht alle Tische belegt waren, zeigten sich die Gäste von der Vielzahl der Souvenirs beeindruckt.

Zu Beginn der Festveranstaltung konnte ich in einer Ansprache Bilanz auf die vergangene Zeit ziehen und manche Episode einflechten. Danach begrüßte der Leiter der Sportschule, Eckhard Stein, die anwesenden Gäste.

 

Als nächster Programmpunkt standen Auszeichnungen an. Für 25 Jahre Mitgliedschaft und tatkräftige Unterstützung beim Auf – und Abbau der Tische wurden die Sportfreunde Grisse, Grabitzki, Schlegel, Hille, Behlert, Langner, Hunger, Sebald, Albrecht, Feix und Brömel mit einer Urkunde und einem Souvenirball bzw. mit einem Bierkrug geehrt.

Für Ihre jahrelange Unterstützung bekamen Ingrid Feix, Dagmar Hille und Doris Sebald ein kleines Präsent als Dank.

Völlig unverhofft wurde Dagmar und mir danach eine persönliche Ehrung zuteil. Von der Sportgruppe wurde mir ein Pokal und ein großer Blumenstrauß übergeben, Dagmar erhielt eine Schachtel Pralinen. Das war der Dank für 25 Jahre Arrangement für die Erhaltung dieser Veranstaltung.

 

Ehrung für W. Behlert, R. Sebald, V. Hunger, M. Schlegel, N. Langner und R. Hille
Ehrung für W. Behlert, R. Sebald, V. Hunger, M. Schlegel, N. Langner und R. Hille
Ehrung für die Familie Hille durch A. Feix und R. Sebald
Ehrung für die Familie Hille durch A. Feix und R. Sebald

Nun begann die Ziehung der Lose von der Tombola durch Beatrix Albrecht aus Halle.

Bereits im Vorfeld wurden Lose, Eintrittskarten für den Samstag und Souvenirs durch unsere Frauen verkauft. Bei der Preisausgabe mussten die Mädels hart arbeiten, hatten wir doch über 300 Preise, aber nur 200 Lose an den Mann gebracht. Nun mussten einige Preise zusammengefasst werden. Deshalb gilt hier mein besonderer Dank an die bereits oben genannten Frauen.

Bei den Preisen konnten wir auf zahlreiche Spenden zurück greifen. Mein Dank gilt hier den Fußballvereinen Hertha BSC, Bielefeld, Bochum, Bremen, Schalke 04, Hoffenheim, Karlsruher SC, Leverkusen und Hallescher FC; dem DFB, dem AGON – Sportverlag, dem Fußball –u. Olympiamuseum Berlin, dem FV Sächs. Sportmuseum, dem Leipziger FV und dem Getränkehandel Erlo Leipzig.

Viele private Sammler stellten uns zahlreiche Dinge zur Verfügung. Hier gilt der Dank den Sportfreunden Röhrer, Grisse, Hille, Schaaf, Langner, Hunger, Kupfer, Albrecht, Sebald, Conrad und Butz.

 

Die Ziehung der Lose zog sich in 3 Etappen über den ganzen Abend hin.

 

Als nächsten Programmpunkt gab es ein schriftliches Sportquiz. Es gab eine rege Teilnahme, so dass ich die Auswertung erst in der Nacht machen konnte und die attraktiven Preise wurden während der Börse vergeben. Gewonnen hatte hier Rainer Hertle vom LFV mit 15 von 24 möglichen Punkten.

 

Höhepunkt des Abends war die Versteigerung. Mit Rolf Conrad aus Kaiserslautern war hier ein echter Profi am Werk. Man muss erlebt haben, wie die Souvenirs immer wieder schmackhaft gemacht wurden.

 

Rolf Conrad bringt den Schalkeball an die Frau
Rolf Conrad bringt den Schalkeball an die Frau

So gingen die Dinge weg: über 100 gebrauchte Briefmarken (Spende von R. Röhrer) für 4 € am Matthias Kupfer aus Kitzscher; Trikot & Hose von Bayer Leverkusen für 24.- € an Arnim Haenelt aus Weißwasser, ein Bademantel von Hertha BSC für 24.- € an Thomas Kiehn aus Dresden, ein Bierkrug der 25. Börse für 15.- € an das Sportmuseum Leipzig, ein Lederball vom FC Schalke 04 mit Originalunterschriften für 50.- € an Karl-Heinz Schaaf aus Halle und eine Schiedsrichteruhr der WM 2006 vom DFB ging für 90.- € an Volker Hunger aus Markkleeberg.

 

So verging der Abend rasend schnell und ich sah nur zufriedene Gesichter.

 

Samstag ging es ja zeitig los. Nach 9.00 Uhr waren beide Säle richtig voll. In einem Saal zog sich das bis gegen 13.00 Uhr hin, dann leerte sich der Saal plötzlich sehr schnell. Ganz anders im Wintergarten zur Autogrammbörse. Hier kamen ja einige Sammler erst im Laufe des Tages und bis 20.00 Uhr war hier Tausch angesagt.

 

Danach trafen sich die verbliebenen Kollegen am Biertisch in der Gaststätte.

Am Sonntagvormittag war die Börse recht übersichtlich, wurde aber auch bis Mittag gern genutzt.

Dann mussten die Tische wieder in die Sporthalle gefahren werden und endlich war Schluss.

 

26. Börse am 9. 1. 2010


Wie in jedem der letzten Jahre fand diese wieder in den beiden Sälen der Sportschule „Egidius Braun“ statt. Die von uns angebotene Möglichkeit, bereits ab Freitagnachmittag die Tische zu belegen und intern zu tauschen, wird immer mehr genutzt. Und der gemütliche Freitagabend gehört natürlich auch dazu.

Weitgereiste Gäste kamen wie jedes Jahr aus Kaiserslautern und der Tschechischen Republik.

Ansonsten stand die Börse diesmal unter dem Eindruck des Schneetiefs „Daisy“. Der Wetterdienst hatte viele Teilnehmer unsicher gemacht und somit hatten wir bedeutend weniger Gäste als in den vergangenen Jahren. Einige Sammler sagten kurzfristig ab oder blieben einfach der Veranstaltung fern. Etwa 220 Besucher nutzten die Gelegenheit, diesmal ohne Drängelei an die Tische zu kommen. Aber alle, die vor Ort waren, fuhren zufrieden wieder nach Hause. Schon in den frühen Nachmittagsstunden war diesmal Schluss, jeder wollte doch noch irgendwie heimkommen.

 

Viele versuchten natürlich ein Schnäppchen zu machen. Alte DDR - Nadeln waren ebenso gefragt wie diverse Stadionpostkarten. Der Vorsitzende der Sammlervereinigung für Stadionfotos, Offenbacher Kickers Fan Michael Förster aus Gelnhausen, hatte vielleicht 10000 Postkarten mit. Als Vertreter der Autogrammsammlervereinigung kam Norbert Beck aus Eschwege und er hatte einige Koffer mit Autogrammkarten dabei. Für die Nadelsammler waren dessen Präsident Harald Pacholke aus Halle/ Sa. und Vorstandsmitglied Rolf Conrad aus Kaiserslautern vor Ort. So konnte jeder den für sein bevorzugtes Sammelgebiet Verantwortlichen treffen.

 

die Autogrammbörse im Wintergarten
die Autogrammbörse im Wintergarten

27. Börse vom 7. - 9.1.2011


Jetzt fand in der Sportschule Leipzig unsere letzte Veranstaltung im Winter statt. Wir hatten dabei noch großes Glück mit dem Wetter, denn am Anreisetag waren die Straßen frei, nachdem einen Tag zuvor noch Glatteis war. So fanden wieder 120 Aussteller und etwa 350 Besucher den Weg zu uns. Vor allem am Samstag waren beide Säle gut besucht. Leider nehmen die Autogrammsammler den zusätzlichen Sonntagvormittag nicht gut an, so dass eine sehr überschaubare Schar an Sammlern die Zeit nutzte. Am Freitagabend waren etwa 80 Sammler und Gäste in der Gaststätte zusammen und wir gestalteten am Abend eine Tombola. Besonderer Dank gilt hier unseren Frauen Ingrid Feix und Dagmar Hille.

Sicherlich verzichteten einige Sammler auf Grund der unsicheren Wetterlage auf einen Besuch bei uns. Nachdem es schon im letzten Jahr deswegen viele Absagen hagelte, sprachen sich die Sammler mit großer Mehrheit für eine Verlegung in den Sommer aus. Viele wollen das gleich mit einem Kurzurlaub verbinden, denn bessere Hotelpreise als in der Sportschule gibt es in Leipzig nicht.

Als Übergang wurde in diesem Jahr noch eine zusätzliche Börse angeboten. 

 

Blick in den Schulungssaal, wo sich vor allem die Nadel - und Postkartensammler tummeln
Blick in den Schulungssaal, wo sich vor allem die Nadel - und Postkartensammler tummeln
OFC-Fan M. Förster mit tausenden von Stadionkarten
OFC-Fan M. Förster mit tausenden von Stadionkarten