Die Leipziger Börse - immer ein Höhepunkt für die Nadelsammler

 

 

 

Glück hat der Tüchtige - sagt ein Sprichwort. Und das hatten wir diesmal mit dem Wetter. Frühlingshafte Temperaturen, gute Pistenverhältnisse auf den Autobahnen und somit stand einer Teilnahme nichts im Wege. Eine Woche vorher hätte es Riesen-probleme mit der Anreise wegen Blitzeis gegeben.

 

Ich hatte so viele Anmeldungen wie noch nie und der Hausmeister holte im gesamten Gelände alle möglichen Tische zusammen. Am Ende waren alle Tische ausgebucht und auch die Betten im Haus waren komplett belegt.

 

Wie immer war alles topp von unserem Hausmeister Dieter Behling vorbereitet und gestellt, so dass nur noch einige Feinjustierungen und die Tischbeschilderung übrig blieben. So ging es am Freitag auch schon munter los. Über die Hälfte der Tische wurden belegt und es kam zu ersten Tauschgeschäften, alles in Ruhe und ohne Publikum. Um 19.00 Uhr wurden beide Säle verschlossen. Da waren ohnehin schon die meisten in der Gaststätte und fieberten mit den deutschen Handballern beim Halbfinalkrimi gegen Norwegen. Einen solchen Jubel bei einer Fernsehübertragung kannte ich bisher nur von mir selbst! Natürlich wurde nebenbei auch der Durst gestillt.

 

Im Vorfeld hatten wir diesmal gute Werbung in den Medien. Die LVZ brachte gleich 2 x eine Vorschau, diese kam auch in anderen Zeitungen der Region. Der Rundfunk nahm vorher in der Wohnung einige sogenannte „O - Töne“ auf. Das heißt, in den Veranstaltungshinweisen konnte ich direkt etwas zur Börse sagen.

 

Der Sonntag übertraf alle Erwartungen. Im Saal (damit ist der rechte Raum gemeint) war richtig „dicke Luft“ und ein Geschiebe durch die Reihen. Im Wintergarten ging es etwas luftiger und heller zu. Am Ende hatten wir incl. der Aussteller 380 Besucher und alle waren zufrieden. Gut war, dass diesmal die Leipziger Sammler nicht vorzeitig die Börse verließen, sondern am Ende beim umräumen mit anpackten. So sah man am Ende zwar geschaffte, aber zufrieden Gesichter.

 

Diesmal kamen noch viele ältere Sammler. Leute, welche ich schon 10 bis 20 Jahre nicht gesehen habe, suchen auf einmal wieder den Kontakt.  

 

Der Vorsitzende der IG, Rolf Conrad, rief mich an und bedankte sich noch einmal für die schönen Tage in Leipzig. Auch der Vorstand der Stadionfotosammler „DSS“ war vor Ort und sehr zufrieden.

 

Über ein solches Lob freut sich neben dem Ausrichter auch die Sportschule, welcher wir die tollen Rahmenbedingungen zu verdanken haben.

 

Nachfolgend noch die Berichte der LVZ. Da die Kopien aus der Zeitung qualitätsmäßig schlecht zu kopieren sind, bringe ich eine Abschrift des veröffentlichten Textes:

 

 

 

1. Artikel vom 20.1.2016 - Sportseite der Leipziger Volkszeitung

 

Sportsouvenir-und Autogramm-Rekordmann Rainer Hille hatte wieder aufs richtige Pferd gesetzt. Der 66-jährige kam guter Dinge zur Partner-Pferd Pressekonferenz au der Neuen Messe. Doch aus dem Plan, während der viertägigen Veranstaltung ausgewählte Unterschriften von Assen der Reitsportszene zu ergattern, wurde nichts. Krank musste der Leipziger das beliebte Event am Fernsehschirm verfolgen. Mittlerweile ist die Gesundheit zurück und die 32. Sportsouvenirbörse am 30. Januar längst vorbereitet. Hille steckt wie immer viel Herzblut in die beliebte Veranstaltung, die in der Sportschule Abtnaundorf ab 8.30 Uhr über mindestens 100 Tische geht. „Wir sind ausgebucht“, sagt der Statistik-Freak stolz. Es haben sich Sammler aus der Schweiz, Tschechien und Polen angesagt. Erstmals kommt Besuch aus Norwegen mit Leipziger Wurzeln und Erinnerungen an die ersten fünf Börsen im Zentralstadion. Nie gab es seither einen Ausfall, worauf  Hille und sein Team zu Recht stolz sind.

 

 

 

2. Artikel der LVZ vom 3.2.16

 

Die 32. Sportsouvenirbörse ist Geschichte inklusive neuem Teilnehmerrekord. Alle in der Fußballschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf aufzutreibenden Tische, 100 an der Zahl, wurden vom Hausmeister herangeholt. Vereint im Sammelfieber, kamen 380 Gäste aus allen Bundesländern sowie aus Tschechien, Polen und Norwegen. Organisator Rainer Hille jubelte: „Das waren so viele Besucher wie noch nie in den elf Jahren an diesem Ort.“ Der 66-Jährige selbst freute sich über zwei lange gesuchte Schätze und ein Wiedersehen. Zum einen erhielt er endlich das Abzeichen der Alpinen Ski WM 1982 in Schladming. Über Umwege kam ein Autogrammfoto von Tiger Woods nach Leipzig. Da der Golf-Profi nicht auf Hilles Bitte geantwortet hatte, überlistete ein Sammler in München die Bodyguards des Amerikaners und ergatterte die „tierische“ Unterschrift.  Pudelwohl unter Gleichgesinnten fühlte sich am Sonnabend Torsten Pietsch. Der gebürtige Leipziger schnupperte erstmals nach 25 Jahren wieder Börsenluft. Seit 2007 wohnt der 41-Jährige mit seiner Familie im norwegischen Narvik, arbeitet dort als Steinsetzer. Einmal im Jahr besucht Pietsch seine Eltern in Grünau  – die nächste  Börse  am 7. Januar 2017 an gleicher Stelle ist fest eingeplant.

 

 

 

Ich finde, diesmal hat uns die Presse wirklich gut unterstützt. Auch im Rundfunk soll mehrfach der Hinweis gekommen sein. Ich selbst war ja unterwegs und konnte es nicht hören. Aber viele Besucher erzählten es mir.

 

 

 

Wie schon geschrieben, ist die nächste Börse am 7. Januar 2017 an gleicher Stelle. Anmeldungen für Tische nehme ich ab November entgegen. Quartierbestellungen bitte direkt an die Sportschule richten.

 

                                                                                                                    Rainer Hille